Ästhetische Medizin

Die ästhetische Medizin ist ein junger Abzweig der Medizin, die sich mit verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten beschäftigt um die Schönheit, die durch die vergangene Zeit geprägt ist, wieder hervorzubringen. Sie korrigiert die Makel und stellt ein Gleichgewicht in unserem Körper her. Ein Ansatz der ästhetischen Medizin ist eine ausgewogene Ästhetik des Menschen, als Ergebnis eines richtigen und harmonievollen Funktionieren des Organismus, so das ein Leben in maximal großer Qualität geführt werden kann.

Um dieses Ziel zu verfolgen, bieten wir Ihnen ein breites Spektrum an Behandlungen und Eingriffen aus dem Bereich der Dermatologie und ästhetischen Medizin an.

  • Botoulin Toxin/ Botox
    Gesichtsfalten, Stirnfalten, Zornesfalten, Krähenfüsse, Falten um die Lippen, Mimikfalten. Heilen von übermäßigem Schwitzen (Hyperhidrosis) der Achselhöhlen, Handflächen und Füße.
  • Faltentherapie/ Unterspritzungen
    Aquamid, Hialuronsäure, Agarosegel.
    Korrektur der Lippenform, Korrektur von tiefen Gesichtsfalten, der Nasenlabialfalte, Augenringen, schlaffen Gesichtshaut, Halshaut, Narbenkorrektur. Volumetrische Behandlung.
  • Peelings
    Compositum Bi-light, Mandel, TCA, Glykolsäure, Phenol, Gesichtsfalten, Hautverfärbungen im Gesicht, Hals und Dekollete; Erhellung und Verjüngung der Haut, Augenringe.
    Cosmelan- Maske: Reduktion von Hautverfärbungen
  • Mesotherapie, Biorevitalisierung und Biostimulation der Haut
    Schlaffe Gesichtshaut, Halshaut und Dekollete
    Reduktion von Cellulitis, Hautstraffung, Reduktion von Fettgewebe. Konditionierung und Revitalisation der Gesichts- Halshaut und Dekollete, des Bauches, Gesäßes, Oberschenkel und Hände. Vorbeugung und Behandlung von Kahlköpfigkeit.
  • Lipolyse
    Phosphatidylcholin - Korrekturen des Fettgewebes
  • Haarentfernung
    Enzymatisches Entfernen der Überflüssigen Gesichtsbehaarung mit der Epilar- Methode.

Mesotherapie
ist eine der erfolgreichsten Methoden für eine Straffe und Sprungkräftige Haut. Es werden sehr viele Injektionen in die Haut mit sehr dünnen Nadeln verabreicht, mit Substanzen welche die Haut zum Aufbau und Regeneration mobilisieren. Diese Substanzen sind natürliche Bestandteile der Haut, die für die richtige Straffung und Feuchtigkeit der Haut zuständig sind. Das Ziel der Mesotherapie ist es kleineren Fältchen und dem Alterungsprozess vorzubeugen wie auch die Erneuerung der Kollagenfasern, welche die Qualität der Haut verbessern. Die Anzahl der Behandlungen und die Art der verwendeten Substanzen, ebenso die Häufigkeit sind individuell zum Bedarf des Patienten abgestimmt. Am häufigsten verwendete Präparate: Mesolis, Surgilif plus, IalSystem, Plinest, SkinR und SkinB u.a.
Behandlung von Schwangerschaftsstreifen: zusammengesetzte Techniken, die individuell zur Haut gewählt werden

Peelings

Chemische Peelings verursachen die Aufquellung der Gesichtshaut und Abstoßung der äußeren Hautschicht. Sie frischen die Haut auf und verjungen sie. Pigmentflecken werden beseitigt, Falten verflacht. Es werden Aknenarben entfernt. Nach Bedarf können wir ein breites Spektrum an Peelings anbieten, von oberflächlichen, wie Glykopeel und Mandelpeeling, mitteltiefen: Yellow Peel, bis zum stärksten: TCA (Trichloressigsäure).

Eine ausgezeichnete und sehr erfolgreiche, zu dem eine sehr sichere Methode, ist die Behandlung mit Cosmelan, wodurch Pigmentverfärbungen permanent und in kurzer Zeit entfernt werden können. Gleichzeitig verursacht es ein sanftes Abtragen der oberen Schicht der Haut. Dieser Eingriff ist in keinster Weise beschränkend für den Patienten, gesellschaftlichen Aktivitäten kann nachgegangen werden.

Botulinumtoxin A (Botox Dysport)

Der Wirkungsmechanismus des Botulinumtoxins verursacht ein hemmen der Ausschüttung des Neurotransmitters der Nervenzellen. Eine Erregungsübertragung von den Nervenzellen zum Muskel wird abgesperrt, wodurch die Kontraktion des Muskels je nach Dosierung des Botox schwächer wird oder ganz ausfällt. Das Botulinumtoxin hemmt auch die Schweißdruse, verringert Schmerzen (vor allem wenn Schmerzen aus Muskelverspannungen entstehen, z.B. Migräne)

Falten: Krähenfüsse, Stirnfalten, Zornesfalte, Nasenlabialfalte, Mundwinkelfalten, Oberlippenfalten, Kinnfalten, Halsfalten können mit Hilfe von Botulinumtoxin behandelt werden. Durch Punktinjektionen mit Botox erreichen wir eine Glättung der Falten, vor allem der Mimikfalten.

Andere Anwendungsbereiche des Botulinumtoxin:

  • In der Schmerztherapie bei (Kopfschmerz und Schmerzzuständen der Muskulatur),
  • Bei Hyperhidrosis, übermäßigem Schwitzen,
  • orthopädische Krankheiten, dermatologische Probleme,
  • Einsatz von Botulinumtoxin bei chronischen Spannungskopfschmerzen,
  • Entfernen von nachoperativen Narben und Entspannung des Brustmuskels z.B. nach dem Einlegen von Implantaten (Präparate, die hier eingesetzt werden können: Dysport (Ipsen Ltd) und Botox Cosmetic (Allergan)

Gegenanzeigen: In folgenden Fällen sollte Botox sicherheitshalber nicht verwendet werden:

  • Schwangerschaft,
  • Stillzeiten,
  • Myasthenia Gravis,
  • Lambert-Eaton-Rooke-Syndrom,
  • Koagulopathien

Hialuronsäure

Dient zur Auffüllung von oberflächlichen und tiefen Falten. Alle Präparate werden absorbiert innerhalb von 5-12 Monaten, in manchen Fällen sogar nach 24 Monaten. Um ein dauerhaftes Ergebnis zu erzielen, sollten die Korrekturbehandlungen wiederholt werden. Die Hialuronsäure ist ein natürliches Polysacharid, welches ein wichtiger Bestandteil für den Aufbau der Haut, des Unterhautgewebes und des Bindegewebes. Die Hialuronsäure wird mit der Zeit im Körper reduziert. Durch Injektionen des synthetischen Ersatzes verursacht es an den Stellen eine Straffung, Anspannung und eine geschmeidigere Oberfläche des Gesichts. Die Hialuronsäure wird auch für Lippenkorrekturen eingesetzt, Wangenstraffung und in diversen Fällen sogar für Nasenkorrekturen.

Die Injektionen werden unter die Haut bei einer örtlichen Betäubung vorgenommen. Bei schmerzempfindlichen Patienten kann ein paar Stunden zuvor eine Betäubung mit der Emla-Salbe verabreicht werden.

Die Präparate können nicht gemischt eingesetzt werden. Direkt nach dem Eingriff darf man die behandelten Stellen nicht intensiver Wärme oder Kälte aussetzen. Andere Eingriffe an den behandelten Stellen sollten nach der Behandlung vermieden werden. Es sollten keine Sonnenbäder genommen werden (Solarium auch), mechanische- und Laserpeelings, bis zum Zeitpunkt des Nachgebens des Juckreizes und Rötungen. Falls diese Indikationen nicht befolgt werden, kann es zu einer Entzündung kommen.

Die verwendeten Präparate sind: Surgiderm, Surgilift, HighFill, Voluma u.a.

Polymilchsäure

Ein neustes Präparat in der Unterspritzung von Gesichtsfalten sind Ableitungen der Polymilchsäure, einer Substanz, die in unserer Haut auftritt. Durch Injektionen in die tiefe Dermis wird ein doppeltes Ergebnis erreicht: Die Teilchen der Säure verflachen die Falten und regen die Hatzellen zur Produktion von Kollagen an, welches für die Sprungkraft und Feuchtigkeit der Haut zuständig ist.

Mit diesem Präparat werden: Stirn-, Zornes-, Nasolabialfalten, Fältchen um Augen, Ober- und Unterlippe, an Mundwinkel, Kinn und Hals behandelt. Die Kontur der Lippen kann vergrößert werden, die Lippenform korrigiert werden und hängende Wangenhaut gestrafft werden. Die Dauer der Korrektur ca. 12 Monate.

Die Behandlung kann mit oder ohne Betäubung durchgeführt werden. Das verwendete Präparat: Newfill.

Lipolyse

Die Lipolyse ist eine nichtoperative Reduktion des Fettgewebes durch Injektionen in die modellierten Körperteile des Phosphatidylcholin (PPT). Die besten Kandidaten für diese Behandlung sind Personen, die trotz großen Bemühungen die gewünschte Körperform nicht erreichen können. Es ist keine Schlankheitskur und kein Ersatz für Fettabsaugung und bei Fettleibigen Patienten kann ihre Wirkung aussetzen. Das Phosphatidylcholin ist ein natürlicher Bestandteil unseres Körpers. Lecithin wird aus Sojakörnern gewonnen. In der Medizin wird sie seit Jahren bei der Heilung bei Fettembolie eingesetzt, auch bei der Reduktion der Lipide im Blut und bei vielen anderen Indikationen.

Das Phosphatidylcholin zerstört die Fettzellen und nach dem Eindringen in die Zelle verursacht es einen Zerfall der Trigliceryde. Die aufgelösten Bestandteile werden dann zur Leber abtransportiert und über die Galle in den Darm ausgeschieden. Am Häufigsten wird die Lipolyse an Kinn, Doppelkinn, Wangen, Bauch, Oberschenkel und Gesäß durchgeführt.

Das Phosphatidylcholin wird in die betroffenen Körperstellen mit Hilfe von Kanülen eingespritzt. Der Eingriff bedarf keiner Betäubung, jedoch ist bei diversen Patienten eine örtliche Betäubung vom Vorteil.

Die Lipolyse darf nicht bei Schwangerschaft, Stillung, Hautinfektionen (an den betroffenen Stellen), zu starke Fettleibigkeit, multiple Sklerose, Epilepsie oder Allergie auf einen Bestandteil des Präparats, durchgeführt werden.

Direkt nach der Injektion stellt sich eine lokalisierte Entzündungsreaktion ein, die an einer Rötung und leichten, brennenden Schmerzen erkennbar ist. Leichte Blutergüsse und ein muskelkaterartiger Schmerz sind häufige Begleitphänomene in den ersten Tagen nach der Lipolyse.

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